abschlusskonzert15Das Motto des JugendMusikCamps „Einzigartig Vielfältig“ hatte seine volle Berechtigung. Die Macherinnen und Macher hatten nicht zu viel versprochen. Die beiden Adjektive vielfältig und einzigartig konnten nicht nur auf den musikalischen Teil der Freizeit übertragen werden, sondern auch auf die Gemeinschaft und die Aktivitäten außerhalb der Proben. So lässt sich das diesjährige JugendMusikCamp der Bläserjugend Baden-Württemberg zusammenfassen, das vom 17. bis 22. August in der Musikakademie in Kürnbach statt fand.

Fulminanter Abschluss in Bruchsal, der Stadt der Heimattage Baden-Württemberg 2015

Einen krönenden Abschluss setzten die Campteilnehmerinnen und –teilnehmer des JugendMusikCamps 2015 im Alter von 12 bis 20 Jahren mit einem Konzert im gutbesuchten Bürgerzentrum in Bruchsal. Nicht nur die Familien der Musikerinnen und Musiker waren extra angereist, sondern auch zahlreiche interessierte Musikerinnen und Musiker aus dem ganzen Land und neugierige Bruchsaler Bürgerinnen und Bürger. Der belgische Dirigent und Komponist Bert Appermont, der es in der kurzen Zeit des Camps geschafft hatte, seine mitgebrachten Musikstücke mit viel Esprit und Genauigkeit einzustudieren, übernahm sowohl den Taktstock, als auch die Aufgabe der Moderation. Wer sich bereits vor Beginn des Konzertes in den Saal wagte, konnte seine mitreißende Art noch bei den Proben beobachten. Voll motiviert mit den Worten„Ihr müsst die Musik spielen, die Töne kommen von selbst“, entließ der junge Belgier das Orchester in die Mittagspause. Die Stadtverwaltung Bruchsal hatte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem stärkenden Mittagessen eingeladen, bevor das nachmittägliche Konzert begann.

Auf dem Konzertprogramm standen hauptsächlich Werke von Bert Appermont selbst. Die Musikerinnen und Musiker nahmen mit einem abwechslungsreichen Programm das Publikum mit auf die Schatzinsel und in die Zeit von Königen und Prinzessinnen. Als Höhepunkte wurde das Höchststufenwerk „Im Schatten von Napoleon“aufgeführt, bei welchem auch Karen Appermont das Orchester am Flügel unterstützte. Das Stück ist das Orchesterwerk zum gleichnamigen Musical, ebenfalls von Bert Appermont, das die Geschichte Napoleons aus der Sicht seines Dieners erzählt. Außerdem stand die Komposition eines besonderen Konzertbesuchers auf dem Programm „The Return“von Markus Götz“.Der Komponist lies sich die Gelegenheit nicht nehmen, sein Werk von diesem jungen Orchester zu hören, und war selbst nach Bruchsal angereist. Am Ende des Konzertes, das die Musikerinnen und Musiker mit viel Elan und Leidenschaft spielten, standen nicht nur die Musiker, auch das Publikum gab stehend Applaus. Das Konzert war ein Benefizkonzert zugunsten von sozialen Projekten der Stadt Bruchsal.


Kürnbach als Kulisse

So manche Kürnbacher hatten sich in der Woche die Augen gerieben. Da war plötzlich eine Kampfszene auf dem Rathausvorplatz. Auf dem Marktplatz tanzten einige Paare einen Tango. Auf der Treppe der Kirche küssten zwei hübsche Mädchen einen Frosch –alles Szenen, die passend zu den Musikstücken aus der Feder von Bert Appermont stammten, filmisch umgesetzt wurden. So wurden die Legenden und Geschichten, die Bert Appermont in vielen seiner Stücke beschreibt, nicht nur akustisch, sondern auch visuell zum Leben erweckt. Die Requisiten hatte das Projektteam vorbereitet und so wurden neben der instrumentalen Entwicklung der einzelnen Teilnehmenden noch das eine oder andere Filmsternchen geboren. Apropos geboren, einzigartig darf auch die Geburt der kleinen Lia Frank in die Analen dieser fünften Auflage des JugendMusikCamps eingehen. Durch dieses schöne Ereignis musste zwar organisatorisch Änderungen im Ablauf vorgenommen werden, aber die Eltern Volker und Sara Frank sind stolz auf ihren kleinen Nachwuchs.


Nach dem Camp ist vor dem Camp

Bereits zum fünften Mal wurde das JugendMusikCamp veranstaltet. Nach vier Jahren war der Austragungsort von Blaubeuren nach Kürnbach verlegt worden. Alle fühlten sich in der Musikakademie sehr wohl. Die Gesamtleitung oblag Matthias Biegger. Als ehemaliger Teilnehmer und Betreuer hatte er jetzt die Leitung des Camps 2015 übernommen. Interessante Begegnungen habe er erlebt und einen großen Spaßmit allen gehabt, so Matthias Biegger beim letzten Aufräumen nach dem Abschlusskonzert. Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein JugendMusikCamp geben, Termin und Ort werden in Kürze bekannt gegeben.

Auf dem Konzertprogramm standen hauptsächlich Werke von Bert Appermont selbst. Die Musikerinnen und Musiker nahmen mit einem abwechslungsreichen Programm das Publikum mit auf die Schatzinsel und in die Zeit von Königen und Prinzessinnen. Als Höhepunkte wurde das Höchststufenwerk „Im Schatten von Napoleon“aufgeführt, bei welchem auch Karen Appermont das Orchester am Flügel unterstützte. Das Stück ist das Orchesterwerk zum gleichnamigen Musical, ebenfalls von Bert Appermont, das die Geschichte Napoleons aus der Sicht seines Dieners erzählt. Außerdem stand die Komposition eines besonderen Konzertbesuchers auf dem Programm „The Return“von Markus Götz“.Der Komponist lies sich die Gelegenheit nicht nehmen, sein Werk von diesem jungen Orchester zu hören, und war selbst nach Bruchsal angereist. Am Ende des Konzertes, das die Musikerinnen und Musiker mit viel Elan und Leidenschaft spielten, standen nicht nur die Musiker, auch das Publikum gab stehend Applaus. Das Konzert war ein Benefizkonzert zugunsten von sozialen Projekten der Stadt Bruchsal.


Kürnbach als Kulisse

So manche Kürnbacher hatten sich in der Woche die Augen gerieben. Da war plötzlich eine Kampfszene auf dem Rathausvorplatz. Auf dem Marktplatz tanzten einige Paare einen Tango. Auf der Treppe der Kirche küssten zwei hübsche Mädchen einen Frosch –alles Szenen, die passend zu den Musikstücken aus der Feder von Bert Appermont stammten, filmisch umgesetzt wurden. So wurden die Legenden und Geschichten, die Bert Appermont in vielen seiner Stücke beschreibt, nicht nur akustisch, sondern auch visuell zum Leben erweckt. Die Requisiten hatte das Projektteam vorbereitet und so wurden neben der instrumentalen Entwicklung der einzelnen Teilnehmenden noch das eine oder andere Filmsternchen geboren. Apropos geboren, einzigartig darf auch die Geburt der kleinen Lia Frank in die Analen dieser fünften Auflage des JugendMusikCamps eingehen. Durch dieses schöne Ereignis musste zwar organisatorisch Änderungen im Ablauf vorgenommen werden, aber die Eltern Volker und Sara Frank sind stolz auf ihren kleinen Nachwuchs.


Nach dem Camp ist vor dem Camp

Bereits zum fünften Mal wurde das JugendMusikCamp veranstaltet. Nach vier Jahren war der Austragungsort von Blaubeuren nach Kürnbach verlegt worden. Alle fühlten sich in der Musikakademie sehr wohl. Die Gesamtleitung oblag Matthias Biegger. Als ehemaliger Teilnehmer und Betreuer hatte er jetzt die Leitung des Camps 2015 übernommen. Interessante Begegnungen habe er erlebt und einen großen Spaßmit allen gehabt, so Matthias Biegger beim letzten Aufräumen nach dem Abschlusskonzert. Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein JugendMusikCamp geben, Termin und Ort werden in Kürze bekannt gegeben.